Was bedeutet „verkehrssicher“ beim Auto?
Ein Fahrzeug muss so beschaffen sein, dass von ihm bei der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr keine vermeidbare Gefahr ausgeht. Dazu müssen insbesondere die sicherheitsrelevanten Bauteile ordnungsgemäß funktionieren.
Verkehrssicherheit betrifft deshalb nicht nur einen einzelnen Fahrzeugbereich. Bremsen, Reifen, Lenkung, Beleuchtung, Fahrwerk und weitere Komponenten müssen gemeinsam einen sicheren Betrieb ermöglichen.
Ein kleiner Kratzer im Lack macht ein Fahrzeug beispielsweise nicht unsicher. Ein beschädigter Reifen, eine stark beeinträchtigte Bremse oder eine defekte Lenkung kann dagegen unmittelbar sicherheitsrelevant sein.
Wann ist ein Auto nicht mehr verkehrssicher?
Ein Fahrzeug kann nicht mehr verkehrssicher sein, wenn erhebliche technische Mängel vorhanden sind, durch die der Fahrer das Fahrzeug nicht mehr zuverlässig kontrollieren kann oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden können.
Besonders kritisch sind Mängel an:
- Bremsanlage
- Reifen und Rädern
- Lenkung
- Fahrwerk und Achsen
- Beleuchtung
- tragenden Karosserieteilen
- Scheiben und Sichtbereich
- Sicherheits- und Rückhaltesystemen
Ob ein konkreter Mangel tatsächlich dazu führt, dass das Fahrzeug nicht mehr sicher gefahren werden kann, hängt von Art und Schwere des Defekts ab.
Defekte Bremsen gehören zu den gefährlichsten Mängeln
Die Bremsanlage gehört zu den wichtigsten Sicherheitssystemen eines Fahrzeugs. Probleme sollten deshalb niemals ignoriert werden.
Warnzeichen können beispielsweise sein:
- deutlich verringerte Bremswirkung
- Fahrzeug zieht beim Bremsen stark zur Seite
- Bremspedal lässt sich ungewöhnlich weit durchtreten
- Bremsflüssigkeit tritt aus
- starke Schleif- oder Metallgeräusche
- Warnleuchte der Bremsanlage
- beschädigte Bremsleitungen
Bei deutlich eingeschränkter Bremswirkung sollte das Fahrzeug nicht einfach weitergefahren werden. Eine sichere Verzögerung muss jederzeit möglich sein.
Abgenutzte Bremsbeläge – darf man noch fahren?
Bremsbeläge sind Verschleißteile und müssen regelmäßig kontrolliert beziehungsweise ersetzt werden.
Sind die Beläge vollständig verschlissen, können nicht nur die Bremsscheiben beschädigt werden. Auch die Bremsleistung kann beeinträchtigt sein.
Metallische Schleifgeräusche beim Bremsen sind deshalb ein Warnzeichen, das zeitnah überprüft werden sollte.
Beschädigte Reifen können ein Sicherheitsrisiko darstellen
Die Reifen stellen den direkten Kontakt zwischen Fahrzeug und Fahrbahn her. Ihr Zustand beeinflusst Bremsweg, Fahrstabilität und Lenkverhalten.
Problematisch können insbesondere sein:
- zu geringe Profiltiefe
- sichtbare Risse
- Beulen an der Reifenflanke
- freiliegendes Gewebe
- starker einseitiger Verschleiß
- deutlicher Luftverlust
- mechanische Beschädigungen
Bei schweren Reifenschäden besteht die Gefahr eines plötzlichen Druckverlustes oder Reifenausfalls.
Wie viel Reifenprofil ist vorgeschrieben?
Für Kraftfahrzeuge gilt in Deutschland bei den relevanten Hauptprofilrillen grundsätzlich eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern.
Unabhängig von der Profiltiefe darf ein Reifen jedoch keine gefährlichen Beschädigungen aufweisen.
Ein Reifen mit ausreichendem Profil kann deshalb trotzdem nicht mehr für den sicheren Straßenverkehr geeignet sein, wenn beispielsweise die Karkasse beschädigt ist oder sich eine deutliche Beule gebildet hat.
Probleme mit der Lenkung sind besonders kritisch
Der Fahrer muss das Fahrzeug jederzeit zuverlässig lenken können. Größere Defekte an der Lenkung gehören deshalb zu den sicherheitsrelevantesten Fahrzeugmängeln.
Warnzeichen können sein:
- ungewöhnlich großes Lenkspiel
- Lenkung blockiert oder hakt
- starke Geräusche beim Lenken
- Lenkkraftunterstützung fällt aus
- Fahrzeug lässt sich nicht mehr präzise kontrollieren
- beschädigte Lenkungsteile
Bei erheblichen Problemen mit der Lenkung sollte das Fahrzeug nicht weiter im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden.
Defektes Fahrwerk – wann wird es gefährlich?
Das Fahrwerk sorgt dafür, dass das Fahrzeug stabil auf der Straße liegt und kontrollierbar bleibt.
Ein ausgeschlagener kleinerer Fahrwerksbestandteil bedeutet nicht automatisch, dass das Auto sofort stillgelegt werden muss. Bei schweren Schäden kann die Fahrsicherheit jedoch erheblich beeinträchtigt sein.
Kritische Anzeichen können sein:
- gebrochene Feder
- stark beschädigte Achsteile
- extrem ausgeschlagene Gelenke
- Rad steht sichtbar schief
- starke Instabilität während der Fahrt
- ungewöhnlich starke Geräusche aus dem Fahrwerk
Nach einem starken Schlag gegen Bordstein oder Rad kann außerdem eine Kontrolle von Radaufhängung und Achse sinnvoll sein.
Rost: Wann wird Korrosion sicherheitsrelevant?
Rost ist besonders bei älteren Fahrzeugen häufig. Nicht jede Roststelle bedeutet jedoch, dass ein Auto nicht mehr verkehrssicher ist.
Oberflächliche Korrosion an einem nicht tragenden Bauteil ist anders zu bewerten als starke Durchrostung an sicherheitsrelevanten Bereichen.
Besonders problematisch kann starke Korrosion beispielsweise sein an:
- tragenden Karosserieteilen
- Schwellern
- Achsbefestigungen
- Fahrwerksaufnahmen
- Bremsleitungen
- relevanten Rahmenbereichen
Ist die strukturelle Festigkeit beeinträchtigt, kann eine Reparatur notwendig sein, bevor das Fahrzeug wieder sicher genutzt werden kann.
Durchgerostete Schweller – darf man damit fahren?
Das hängt vom Umfang und von der Position der Korrosion ab. Ein Schweller kann Bestandteil der tragenden Fahrzeugstruktur sein.
Starke Durchrostungen können deshalb sicherheitsrelevant sein und bei der Hauptuntersuchung zu erheblichen Problemen führen.
Bei fortgeschrittener Korrosion sollte eine Werkstatt oder Prüforganisation beurteilen, welche Reparaturen notwendig sind.
Beleuchtung und Verkehrssicherheit
Eine funktionierende Fahrzeugbeleuchtung dient nicht nur dazu, selbst die Straße zu sehen. Sie sorgt auch dafür, dass andere Verkehrsteilnehmer das Fahrzeug rechtzeitig erkennen und Fahrmanöver einschätzen können.
Relevant sind unter anderem:
- Scheinwerfer
- Rückleuchten
- Bremsleuchten
- Blinker
- Kennzeichenbeleuchtung
- Nebelschlussleuchte
Wie schwer ein Beleuchtungsmangel wiegt, hängt vom konkreten Defekt und von der Fahrsituation ab. Der vollständige Ausfall wichtiger Beleuchtungseinrichtungen kann insbesondere bei Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
Kaputte Windschutzscheibe – wann wird es problematisch?
Steinschläge und Risse in der Windschutzscheibe sollten nicht ignoriert werden.
Besonders problematisch sind Schäden, wenn sie:
- im Sichtbereich des Fahrers liegen
- die Sicht deutlich beeinträchtigen
- größer werden
- die Stabilität der Scheibe beeinträchtigen
Eine beschädigte Windschutzscheibe kann außerdem bei der Hauptuntersuchung beanstandet werden.
Unfallschaden und Verkehrssicherheit
Nach einem Unfall kann ein Fahrzeug äußerlich noch relativ normal aussehen und trotzdem sicherheitsrelevante Schäden besitzen.
Betroffen sein können beispielsweise:
- Radaufhängung
- Lenkung
- Achsen
- Bremsanlage
- Karosseriestruktur
- Airbags
- Sicherheitsgurte
Nach einem stärkeren Unfall sollte deshalb nicht allein anhand der Optik entschieden werden, ob das Fahrzeug noch sicher gefahren werden kann.
Airbag-Warnleuchte – ist das Auto noch verkehrssicher?
Leuchtet die Airbag- beziehungsweise SRS-Warnleuchte dauerhaft, liegt möglicherweise eine Störung im Rückhaltesystem vor.
Das kann bedeuten, dass einzelne Airbags, Gurtstraffer oder zugehörige Komponenten im Ernstfall möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Ein solcher Fehler sollte deshalb diagnostiziert und nicht einfach ignoriert werden.
Motorkontrollleuchte bedeutet nicht automatisch verkehrsunsicher
Eine leuchtende Motorkontrollleuchte bedeutet nicht automatisch, dass das Fahrzeug nicht mehr sicher bewegt werden kann.
Die Ursache kann beispielsweise ein Sensor- oder Abgasfehler sein. Es können jedoch auch ernstere Probleme vorliegen.
Besonders vorsichtig sollte man sein, wenn die Motorkontrollleuchte blinkt oder zusätzlich Symptome auftreten wie:
- starkes Ruckeln
- deutlicher Leistungsverlust
- ungewöhnliche Motorgeräusche
- starke Rauchentwicklung
- Überhitzung
In solchen Fällen sollte die Ursache überprüft werden, bevor das Fahrzeug weiter belastet wird.
Ölverlust – wann sollte das Auto stehen bleiben?
Ein leichter Ölfilm und ein massiver Ölverlust sind nicht miteinander vergleichbar.
Verliert ein Fahrzeug größere Mengen Motoröl oder andere Betriebsflüssigkeiten, kann dies sowohl technische als auch sicherheitsrelevante Folgen haben.
Bei starkem Ölverlust kann beispielsweise der Motor beschädigt werden. Gelangen Betriebsstoffe auf die Fahrbahn, können außerdem andere Verkehrsteilnehmer gefährdet und die Umwelt belastet werden.
Starker Flüssigkeitsverlust sollte deshalb unmittelbar untersucht werden.
Überhitzter Motor – besser nicht weiterfahren
Steigt die Motortemperatur ungewöhnlich stark an oder erscheint eine entsprechende Warnmeldung, sollte die Ursache ernst genommen werden.
Mögliche Ursachen sind beispielsweise:
- Kühlmittelverlust
- defekte Wasserpumpe
- Thermostatproblem
- defekter Kühler
- beschädigter Kühlmittelschlauch
- Probleme mit dem Kühlerlüfter
Eine Weiterfahrt mit überhitztem Motor kann schwere Folgeschäden verursachen.
Ist ein Auto ohne TÜV automatisch nicht verkehrssicher?
Nein. Ein abgelaufener TÜV bedeutet nicht automatisch, dass das Fahrzeug technisch nicht mehr verkehrssicher ist.
Die Hauptuntersuchung bestätigt den Zustand des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Prüfung. Ist die HU-Frist abgelaufen, fehlt eine aktuelle Prüfung – daraus folgt jedoch nicht automatisch ein konkreter technischer Defekt.
Umgekehrt kann ein Fahrzeug trotz noch gültiger HU-Plakette einen neuen sicherheitsrelevanten Defekt entwickeln.
Ein gültiger TÜV ist deshalb keine Garantie dafür, dass seit der letzten Untersuchung keine Mängel entstanden sind.
Verkehrssicher und fahrbereit sind nicht dasselbe
Auch diese Begriffe sollten unterschieden werden.
Ein Fahrzeug kann technisch starten und aus eigener Kraft fahren, obwohl erhebliche Sicherheitsmängel vorhanden sind.
Beispielsweise kann ein Auto mit stark beschädigtem Reifen problemlos anspringen und losfahren. Dadurch wird es jedoch nicht automatisch verkehrssicher.
„Fahrbereit“ beschreibt daher vor allem, ob sich das Fahrzeug grundsätzlich bewegen lässt. „Verkehrssicher“ betrifft dagegen die sichere Teilnahme am Straßenverkehr.
Verkehrssicher und betriebssicher – was ist der Unterschied?
Im Alltag werden verschiedene Begriffe häufig miteinander vermischt. Für Fahrzeughalter ist vor allem entscheidend, dass alle sicherheitsrelevanten Systeme ordnungsgemäß funktionieren und das Fahrzeug keine vermeidbare Gefahr darstellt.
Bei Zweifeln sollte nicht versucht werden, die genaue rechtliche Einordnung selbst vorzunehmen. Eine Fachwerkstatt, Prüforganisation oder ein Sachverständiger kann den konkreten Fahrzeugzustand beurteilen.
Wer ist für den sicheren Zustand des Fahrzeugs verantwortlich?
Wer ein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führt, muss darauf achten, dass es den Vorschriften entspricht und sicher genutzt werden kann.
Offensichtliche sicherheitsrelevante Probleme sollten deshalb nicht ignoriert werden.
Vor längeren Fahrten empfiehlt sich beispielsweise eine einfache Kontrolle von:
- Reifen
- Beleuchtung
- Bremsen
- Flüssigkeitsständen
- Scheiben und Sicht
- Warnanzeigen
Was tun, wenn das Auto nicht mehr sicher gefahren werden kann?
Besteht ein erheblicher sicherheitsrelevanter Defekt, sollte das Fahrzeug nicht einfach bis zur nächsten Werkstatt weitergefahren werden.
Abhängig von der Situation kommen beispielsweise folgende Möglichkeiten infrage:
- Pannenhilfe rufen
- Abschleppdienst beauftragen
- Fahrzeug auf einem Anhänger transportieren
- Werkstatt kontaktieren
- Fahrzeug im aktuellen Zustand verkaufen
Die richtige Entscheidung hängt vom konkreten Defekt ab.
Lohnt sich die Reparatur eines nicht verkehrssicheren Autos?
Ob sich eine Reparatur lohnt, hängt vor allem vom Fahrzeugwert und von den notwendigen Reparaturkosten ab.
Bei einem neueren Fahrzeug kann eine größere Reparatur wirtschaftlich sinnvoll sein. Bei einem älteren Auto mit hoher Laufleistung und mehreren zusätzlichen Mängeln kann die Situation anders aussehen.
Vor einer Entscheidung sollten deshalb drei Punkte miteinander verglichen werden:
- aktueller Fahrzeugwert
- voraussichtliche Reparaturkosten
- möglicher Verkaufspreis im beschädigten Zustand
Beispiel: Reparieren oder verkaufen?
Ein älteres Fahrzeug besitzt im technisch guten Zustand beispielsweise einen Wert von etwa 3.500 Euro.
Für TÜV-relevante Reparaturen an Bremsen, Fahrwerk und Rost wären jedoch insgesamt 2.500 Euro notwendig.
Zusätzlich hat das Fahrzeug eine hohe Laufleistung und weitere altersbedingte Gebrauchsspuren.
In einer solchen Situation sollte genau geprüft werden, ob die Investition von 2.500 Euro beim späteren Verkauf tatsächlich wieder erzielt werden kann.
Ist dies nicht der Fall, kann ein Verkauf im aktuellen Zustand wirtschaftlich sinnvoller sein.
Kann man ein nicht verkehrssicheres Auto verkaufen?
Ein Fahrzeug mit technischen Mängeln kann grundsätzlich verkauft werden. Entscheidend ist, dass der tatsächliche Zustand gegenüber dem Käufer transparent dargestellt wird.
Bekannte Mängel sollten im Kaufvertrag möglichst konkret festgehalten werden.
Beispiele können sein:
- Bremsanlage defekt
- Fahrzeug nicht fahrbereit
- starke Korrosion am Unterboden
- Fahrwerk beschädigt
- Unfallschaden vorhanden
- Fahrzeug wird nicht verkehrssicher übergeben
Je genauer bekannte Probleme dokumentiert werden, desto geringer ist das Risiko späterer Missverständnisse.
Darf der Käufer mit dem defekten Auto nach Hause fahren?
Wenn ein Fahrzeug aufgrund erheblicher Mängel nicht sicher am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann, sollte es nicht einfach auf eigener Achse überführt werden.
Eine Alternative ist der Transport mit einem geeigneten Anhänger oder Abschleppfahrzeug.
Gerade bei schweren Brems-, Lenkungs-, Fahrwerks- oder Reifenschäden sollte die Sicherheit Vorrang haben.
Auto mit erheblichen Mängeln an Händler verkaufen
Der Privatverkauf eines stark reparaturbedürftigen Fahrzeugs kann schwierig sein. Viele private Interessenten suchen ein Fahrzeug, das sie unmittelbar nutzen können.
Ein Händler oder spezialisierter Fahrzeugankäufer kann deshalb eine Alternative sein.
Auch Fahrzeuge mit folgenden Problemen können grundsätzlich noch einen Wert besitzen:
- kein TÜV
- Motorschaden
- Getriebeschaden
- Unfallschaden
- Rostschäden
- hohe Laufleistung
- nicht fahrbereit
Warum ein defektes Auto nicht automatisch wertlos ist
Selbst wenn ein Fahrzeug nicht mehr wirtschaftlich repariert werden soll, kann noch ein Restwert vorhanden sein.
Dieser hängt beispielsweise ab von:
- Marke und Modell
- Baujahr
- Kilometerstand
- Motor und Getriebe
- Ausstattung
- Art des Defekts
- Karosseriezustand
- Verwendbarkeit einzelner Bauteile
- Nachfrage nach dem Fahrzeugmodell
Vor einer Verschrottung kann es deshalb sinnvoll sein, den Fahrzeugwert prüfen zu lassen.
Nicht verkehrssicheres Auto an die Fahrzeugzentrale verkaufen
Auch Fahrzeuge mit erheblichen technischen Mängeln können bei der Fahrzeugzentrale zum Ankauf angeboten werden.
Dazu gehören beispielsweise:
- nicht fahrbereite Fahrzeuge
- Autos ohne TÜV
- Unfallwagen
- Fahrzeuge mit Motorschaden
- Fahrzeuge mit Getriebeschaden
- Autos mit Rostschäden
- Fahrzeuge mit hoher Laufleistung
- reparaturbedürftige Gebrauchtwagen
Ist das Fahrzeug nicht mehr sicher fahrbar, kann bei der Abwicklung berücksichtigt werden, dass eine entsprechende Abholung beziehungsweise ein Transport notwendig ist.
Häufige Fragen zur Verkehrssicherheit
Wann ist ein Auto nicht mehr verkehrssicher?
Das kann der Fall sein, wenn erhebliche sicherheitsrelevante Mängel vorliegen, beispielsweise an Bremsen, Reifen, Lenkung, Fahrwerk oder tragenden Fahrzeugteilen. Entscheidend ist immer der konkrete Zustand.
Ist ein Auto ohne TÜV automatisch nicht verkehrssicher?
Nein. Eine abgelaufene HU bedeutet nicht automatisch, dass das Fahrzeug technisch unsicher ist. Umgekehrt kann auch bei einem Fahrzeug mit gültiger HU zwischenzeitlich ein sicherheitsrelevanter Defekt entstehen.
Ist ein Auto mit Motorkontrollleuchte nicht mehr verkehrssicher?
Nicht automatisch. Die Ursache der Motorkontrollleuchte kann sehr unterschiedlich sein. Bei starkem Ruckeln, Leistungsverlust, ungewöhnlichen Geräuschen, Überhitzung oder einer blinkenden Warnleuchte sollte das Fahrzeug jedoch überprüft werden.
Kann ich ein nicht verkehrssicheres Auto verkaufen?
Ein Fahrzeug mit technischen Mängeln kann grundsätzlich verkauft werden. Bekannte Schäden sollten gegenüber dem Käufer transparent angegeben und im Kaufvertrag dokumentiert werden.
Kann ein fahrbereites Auto trotzdem nicht verkehrssicher sein?
Ja. Ein Fahrzeug kann starten und fahren, obwohl beispielsweise Reifen, Bremsen oder Fahrwerk erhebliche Sicherheitsmängel aufweisen.
Was mache ich, wenn mein Auto nicht mehr sicher fahrbar ist?
Bei einem erheblichen sicherheitsrelevanten Defekt sollte das Fahrzeug nicht weiter im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden. Je nach Situation können Pannenhilfe, Abschleppdienst oder ein Transport auf einem geeigneten Fahrzeug notwendig sein.
Lohnt sich die Reparatur noch?
Das hängt von Fahrzeugwert, Reparaturkosten, Laufleistung und Gesamtzustand ab. Bei älteren Fahrzeugen mit mehreren Mängeln kann ein Verkauf im aktuellen Zustand wirtschaftlich sinnvoller sein.
Fazit: Sicherheitsrelevante Mängel nicht unterschätzen
Nicht jeder Defekt macht ein Fahrzeug sofort verkehrsunsicher. Bei Problemen mit Bremsen, Reifen, Lenkung, Fahrwerk oder tragenden Fahrzeugteilen kann die sichere Teilnahme am Straßenverkehr jedoch erheblich beeinträchtigt sein.
Wer Zweifel am Zustand seines Fahrzeugs hat, sollte den Defekt fachgerecht prüfen lassen und das Fahrzeug bei einem erheblichen Sicherheitsrisiko nicht weiterfahren.
Stehen hohe Reparaturkosten an, lohnt sich außerdem ein Vergleich zwischen Reparaturkosten und aktuellem Fahrzeugwert.
Sie möchten ein stark reparaturbedürftiges oder nicht mehr fahrbereites Auto verkaufen? Bei der Fahrzeugzentrale können Sie Ihr Fahrzeug auch ohne TÜV sowie mit Unfall-, Motor-, Getriebe-, Rost- oder anderen technischen Schäden zur individuellen Bewertung anbieten.